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Annähernd die Hälfte (rund 340 Millionen) von über 700 Millionen Europäerinnen und Europäern lebt in Osteuropa.
Seit dem epochalen Umbruch des Jahres 1989 hat sich Osteuropa und mit ihm Europa stark gewandelt. Der Osten Europas, seine Gesellschaften, Kulturen und Sprachen sind uns allerdings vergleichsweise wenig bekannt, nachdem sie während über einem halben Jahrhundert von Westeuropa politisch getrennt waren. Die Länder, Kulturen und Gesellschaften des östlichen Europa stellen jedoch einen eigenen Wert dar, den es zu entdecken lohnt. Nicht zuletzt ist Osteuropa eine Weltgegend, die sich wirtschaftlich und politisch dynamisch entwickelt. Sie befindet sich in einem spannenden Prozess des Wandels, dessen Ausgang nicht nur für die Region selbst, sondern für ganz Europa von grosser Bedeutung ist.
 Was verbirgt sich dahinter? Die Universitäten Bern und Fribourg verfügen gemeinsam über vielfältige Osteuropa-Kompetenzen, die im Studienprogramm Osteuropa-Studien zu einem einmaligen Angebot zusammengeführt werden. Mit der Schweizerischen Osteuropabibliothek können Forschende und Studierende zudem auf die grösste Spezialbibliothek der Schweiz zu zeitgeschichtlichen und aktuellen Osteuropa-Fragen zurückgreifen. Der interdisziplinäre Studiengang bildet Generalistinnen und Generalisten aus. Diese sind einerseits auf aktuelle Osteuropa-Fragen spezialisiert und mit dem notwendigen Hintergrundwissen ausgestattet. Anderseits verfügen sie dank der interdisziplinären Kombination verschiedener sozial- und kulturwissenschaftlicher Zugänge über vielfältige wissenschaftliche Instrumente, um Probleme moderner Gesellschaften – auch ausserhalb Osteuropas – zu analysieren und anzugehen.
Mögliche Berufsfelder sind: Diplomatie, Internationale Organisationen, Journalismus, Nicht-Regierungsorganisationen, in Osteuropa tätige Wirtschaftsunternehmen etc. etc.
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